Dezimal-Uhrzeit & Dezimal-Kalender
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Das Dezimalsystem hat sich bei vielerlei Maßeinheiten als internationaler Standard durchgesetzt (Länge, Gewicht, Volumen, Geld), doch bei der Zeit hinkt es nach. Die Uhrzeit und das Datum sind noch nicht auf Dezimalsystem umgestellt. Bereits zur Zeit der Französischen Revolution wurde ein Versuch unternommen, das Dezimalsystem auf die Uhrzeit (10 Stunden mit je 100 Minuten und 100 Sekunden) und den Kalender (Französischer Revolutionskalender) anzuwenden.

Französischer Revolutionskalender

Während der Französischen Revolution war vom 22. September 1792 bis zum 31. Dezember 1805 der sogenannte Französische Revolutionskalender (französisch: calendrier révolutionnaire français), der 1789 entworfen wurde, der offizielle Kalender in Frankreich (inklusive bereits eroberten Gebieten). Der Französische Revolutionskalender war, ebenso wie die Französische Revolution, ziemlich chaotisch. Ein neues Jahr wurde nach bestimmten Ereignissen ausgerufen und die Jahre wurde nicht fortlaufend gezählt. So gabe es das Jahr I und Jahr II dreimal in abwechselnder Reihenfolge. Jahr I der Freiheit, Jahr II der Freiheit, Jahr I der Gleichheit, Jahr I der Republik und Jahr II der Republik. Der Jahresanfang wurde im Laufe der Jahre mehrmals verschoben, von Juli auf Januar und zurück auf August, dann Septemper, nochmals Januar und letztendlich wieder September.

Im Französischen Revolutionskalender besaß ein Jahr 12 Monate zu 30 Tagen mit jeweils 3 Dekaden zu 10 Tagen, sowie zusätzliche 5 Tage (in Schaltjahren 6 Tage) als Ergänzungstage, die allesamt Feiertage waren. Jour de la Vertu — Tag der Tugend. Jour du Génie — Tag des Geistes. Jour du Travail — Tag der Arbeit. Jour de l’Opinion — Tag der Meinung. Jour des Récompenses — Tag der Belohnung. Jour de la Révolution — Tag der Revolution.

In historischen Büchern finden die lateinisch-französischen Monatsnamen sowie Tagesnamen aus dem Französischen Revolutionskalender noch Erwähnung und Verwendung. Herbstmonate: Vendémiaire, Brumaire, Frimaire. Wintermonate: Nivôse, Pluviôse, Ventôse. Frühlingsmonate: Germinal, Floréal, Prairial. Sommermonate: Messidor, Thermidor, Fructidor. Die Dekadentage 1-10: Primidi, Duodi, Tridi, Quartidi, Quintidi, Sextidi, Septidi, Octidi, Nonidi, Decadi.

Mit Beginn des Jahres III des Französischen Revolutionskalenders sollte durch das Kalendergesetz vom 24. November 1793 eine Dezimal-Uhrzeit zum 22. September 1794 offiziell eingeführt werden. Bereits am 1. August 1793 mit Wirkung zum 1. Juli 1794 wurden die Maßeinheiten Meter, Gramm, Liter sowie die Währungseinheit Franc mit Dezimalsystem offiziell eingeführt. Aus Gründen, dass mit der Zeitumstellung alle Uhren ausgetauscht werden müssten und dies sehr teuer sei, wurde das Gesetz auf unbestimmte Zeit ausgesetzt und trat somit bis heute nicht in Kraft.

China

In den Dynastien der Kulturen Chinas wurde in den vergangenen 3000 Jahren vorwiegend eine Dezimalzeit verwendet. Ein Tag (von Mitternacht bis Mitternacht) wurde in 100 Ke unterteilt (ke 刻, kè). 1 Ke wurde in 100 Fen unterteilt.

AM oder PM?

Das im englischsprachigen Raum gängige, aber auch im deutschen Sprachraum verwendete 12-Stunden-Uhrzeit-Format verwirrt insoweit, weil nicht selten die Angabe von "Vormittag" (AM) oder "Nachmittag" (PM) nicht erwähnt wird sowie mit Erwähnung auch keine Eindeutigkeit vorliegt, was bei der Verwendung von »12:00« oder »12 Uhr« der Fall ist. Ist 00:00 AM oder 12:00 AM gleich 0 Uhr oder 12 Uhr, oder ist 00:00 PM oder 12:00 PM gleich 12 Uhr oder 24 Uhr? Das ist im englischen Sprachraum bis heute nicht eindeutig geklärt. Teils wird in Verträgen 12:01 PM als möglicher Tagesanfang angegeben. AM bedeutet »ante meridiem« ("vor Meridian") und PM »post meridiem« ("nach Meridian"). Mit »Meridian« ist der Himmelsmeridian gemeint — eine Linie, die von einem beliebigen Standort auf der Erde vom genau südlichen Horizontpunkt zum genau nördlichen Horizontpunkt über den Himmel verläuft. Der Begriff »Mittag« beschreibt den Uhrzeitpunkt, an dem die Sonne den Himmelsmeridian erreicht, also ihren Tageshöchststand am Himmel vom örtlichen Horizont aus erreicht. Die Uneindeutigkeit bei der Verwendung von »AM« und »PM« liegt auch im historischen Uhrzeit-Verständnis, bei diesem der Tag in 2 mal 12 Stunden mit einmal 12 Stunden »Tag« und einmal 12 Stunden »Nacht« aufgeteilt wurde. Dabei begann der Tag mit 0 Uhr bei Sonnenaufgang und endete mit 12 Uhr bei Sonnenuntergang sowie begann die Nacht mit 0 Uhr bei Sonnenuntergang und endete mit 12 Uhr bei Sonnenaufgang. Je nach Sichtweise war mit »12 Uhr« entweder Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang gemeint. Das Missverständins im Englischen besteht wie im Deutschen hauptsächlich durch die Verwendung von »12 Uhr« im Verständnis eines 2 mal 12-Stunden Systems. Das ist ebenso wie mit der Verwendung von »24 Uhr« in einem 24-Stunden System, nur dass das da keiner verwendet, weil keiner »24 Uhr« sagt. In einem 12-Stunden System gibt es logischerweise kein »12 Uhr«, da »12 Uhr« gleich 0 Uhr ist. Ebenso ist es mit »24 Uhr« in einem 24-Stunden System.

Die Situation entstand einerseits, weil mit 12 »Uhr« gleich 12 abgelaufene »Stunden« aus einer bestimmten Sichtweise (Tag oder Nacht) gemeint waren und in das neuere 12-Stunden-System (0 Uhr oder 12 Uhr gleich Mitternacht oder Mittag) übernommen wurden, und andererseits, weil die Uhrzeit in Stunden aufgeteilt wurde, womit ab 11:00 die 12. Stunde beginnt und in diesem Verständnis im 12-Stunden-System um 00:00 Mittag die 12. Stunde vollendet ist, also es dann »um« 12 Uhr ist. Entstanden ist dieses Dilemma, weil eine (angebrochene) Stunde zur Uhrzeitangabe in »viertel«, »halb« und »dreiviertel« aufgeteilt wurde, anstatt Zeit zu einer vollen Stunde zu addieren oder zu subtrahieren.

Der Unterschied von Uhrzeit und Zeit (hier eine Stunde) wurde und wird in der Zeitangabe vermischt. Eine Uhrzeit legt einen Zeitpunkt fest, zum Beispiel »13 Uhr und 15« Minuten (13:15). Eine Zeit legt einen Zeitabschnitt fest, zum Beispiel eine »viertel Stunde« (15 Minuten). Mit der Uhrzeit-Angabe von »Viertel nach 1« (13:15) wird ein Zeitabschnitt von einer viertel Stunde mit dem Zeitpunkt 1 Uhr vermischt. Mit der Uhrzeit-Angabe von »Viertel 2« (13:15) wird ein Zeitabschnitt von einer halben Stunde mit dem Zeitpunkt 2 Uhr vermischt, allerdings komplizierter als im ersten Beispiel, weil hier zuerst vom Zeitpunkt 2 Uhr eine Stunde zurückgerechnet wird, sodann diese eine Stunde halbiert und anschließend vom eine Stunde zurückliegenden Zeitpunkt diese halbe Stunde hinzugerechnet wird. Leichter verständlich werden solche Zeitangaben, wenn sie übertrieben werden, wie Viertel Halb 2 (2 Uhr - 1 Stunde + halbe Stunde + viertel Stunde = 1 Uhr 45), oder Viertel nach Halb vor 2 (2 Uhr - halbe Stunde + viertel Stunde = 1 Uhr 45).
Eine unmissverständliche Zeitangabe verwendet keine Zeitabschnitte, sondern Zeitpunkte und lautet beispielsweise: 13 Uhr und 45 Minuten.

Viertel, Halb und Dreiviertel oder Viertel vor und Viertel nach

Die umgangssprachlichen und territorial verwendeten Versionen mit unterschiedlichen Bedeutungen von »viertel« und »viertel vor/nach« werden mit der Dezimal-Zeit nicht berührt und können beibehalten werden. Diese Eigenart der Zeitangabe ist ähnlich wie die verschieden mögliche Zeitraumangabe von »1900er Jahre« und »20. Jahrhundert« zu verstehen, die beide den selben Zeitraum meinen. Beide Uhrzeit-Angabe-Versionen nutzen das 12-Stunden-System und teilen eine Stunde in 4 Viertel auf (60 / 4 = 15 Minuten). Bei der Verwendung der Uhrzeitangabe mittels »viertel/halb/dreiviertel« beginnt die 1. Stunde bei 00:00 und endet bei 01:00. Mit »viertel 2« (13:15) ist gemeint, dass ein Viertel der angebrochenen 2. Stunde erreicht ist, ähnlich wie dies bei »Im 1. Viertel des 20. Jahrhunderts« (1900-1925) gemeint ist. Mit »viertel nach 1« (13:15) ist gemeint, dass bereits eine weitere viertel Stunde (00:15) seit der vollen 1. Stunde (13:00) vergangen ist. Dies ist vergleichbar mit der Zeitangabe »Im 1. viertel Jahrhundert nach 1900.« (1900-1925). Die Uhrzeit-Angabe »viertel nach« oder »viertel vor« nimmt als Basis immer den Uhrzeitpunkt einer vollen Stunde und teilt diese nicht auf, sondern addiert oder subtrahiert Zeit von dieser hinzu oder weg. Im Uhrzeit-Verständnis von »viertel vor/nach« wird die Uhrzeit nicht in "Stunden" (1. Stunde, 2. Stunde, 3. Stunde, ...) aufgeteilt, sondern wird bei der Zeitangabe von festen Zeitpunkten ausgegangen (1 Uhr, 2 Uhr, 3 Uhr, ...). In der vulgären Umgangssprache kommt es dann vor, dass Wörter ausgelassen werden und aus »viertel nach 1« ein gekürztes »viertel _ 1« wird, was zu Missverständnissen mit der ersterwähnten Uhrzeitangabe führt. Eine Rückfrage, ob damit "nach" oder "vor" gemeint ist, löst das Missverständnis auf, da die einen wissen was mit "nach" oder "vor" gemeint ist und die anderen nicht.

Die Version mit »viertel/halb vor/nach« ist insoweit unmissverständlicher, wenn das »vor/nach« nicht weggelassen wird.

Mit der Dezimal-Uhrzeit wird die Uhrzeit-Angabe von »viertel«, »halb« und »dreiviertel« oder »viertel/halb vor/nach« insoweit korrigiert, da diese damit ein wirkliches dezimales Viertel (25), Halb (50) und Dreiviertel (75) sind. Rechnerisch wird damit vieles einfacher.

Die Uhr geht nach dem Mond

Die 2-mal-12-Stunden-Zählung eines Volltages (24 Stunden Tag) hat ihre Ursache in den 12 Mondmonaten, die ein Mondjahr bilden. Aus diesen 12 Mondmonaten bestand in antiker Zeit der Mondkalender, der bis in die heutige Zeit inoffiziell noch Verwendung findet. Die Einteilung eines Jahres in 12 Mondmonate war Anlass, den Tag in 2 mal 12 Stunden einzuteilen. Zudem lehnte sich dieses 12-Stunden-System an das damalige in Babylonien vorherrschende Sexagesimalsystem (Rechnen zur Basis 60) an. Daran änderte auch die im Mittelalter aufkommende Wissenschaft nicht viel, da sie einen Volltag anstatt in 2 mal 12 Stunden in 24 Stunden einteilte. Mechanische Uhren haben bis heute meistens ein 12-Stunden-Ziffernblatt. Eine weite Verbreitung der 24-Stunden-Zählung fand ab 1850 mit der Eisenbahn und ihren Fahrplänen statt.

Ist der Groschen gefallen?

Im Münz-System bestand ebenso sehr lange ein 12er-System mit dem Groschen. 1 Groschen oder 1 Schilling waren 12 Pfennige. Ein halber Groschen oder halber Schilling, also 6 Pfennige, wurde auch Sechsling genannt. Einige alte Brücken tragen bis heute den Namen Sechserbrücke, weil an ihnen ein halber Groschen oder Schilling an Brückenzoll gezahlt werden musste. 1 Taler waren 24 Groschen. Nach der Einführung der Markwährung in Deutschland ab 1871 mit Umstellung auf ein Dezimalsystem wurde der Begriff »Groschen« auf die 10 Pfennig Münze, und mit Einführung des Euro auf die 10 Cent Münze übertragen. Die Redewendung "Der Groschen ist gefallen" wird die Zeit überdauern. In Österreich wurden die Namen »Schilling« und »Groschen« sogar offiziell im Dezimal-System beibehalten, bis vor der Einführung des Euro. In Polen werden die Pfennige weiterhin »Grosz« genannt (100 Grosz = 1 Zloty).

Unterhalb von Sekunden besteht ab Millisekunden schon das Dezimalsystem.

Innovation für die Wirtschaft

Ein Dezimal-Kalender vereinfacht wirtschafliche Analysen und Berechnungen, da diese mit gleichgroßen Abständen besser zu berechnen sind, anstatt mit ungleich langen Monaten. Es besteht zwar schon ein gleichmäßigeres Kalender-System anhand der Kalenderwochen, doch hat sich dieses nicht gegen die Handhabung mit Monaten durchgesetzt. Die allgemeine Anwendung von Monaten gehört zu einem Mondkalender, der nur noch im Bereich von Esoterik Anwendung findet. Der gregorianische Jahreskalender ist nach dem Sonnenjahr ausgerichtet.



Dezimal-Uhrzeit

Die Dezimal-Uhrzeit hat
100 Stunden pro Tag
100 Minuten pro Stunde
100 Sekunden pro Minute.

Uhrzeitformat = Stunde:Minute (HH:MM)

Alt 00:00 Uhr = Neu 00:00 Uhr
Alt 03:00 Uhr = Neu 12:50 Uhr
Alt 06:00 Uhr = Neu 25:00 Uhr
Alt 09:00 Uhr = Neu 37:50 Uhr
Alt 12:00 Uhr = Neu 50:00 Uhr
Alt 15:00 Uhr = Neu 62:50 Uhr
Alt 18:00 Uhr = Neu 75:00 Uhr
Alt 21:00 Uhr = Neu 87:50 Uhr
Alt 24 Stunden = Neu 100 Stunden

Alt: 1 Tag = 24 Stunden = 1440 Minuten = 86400 Sekunden
Neu: 1 Tag = 100 Stunden = 10.000 Minuten = 1.000.000 Sekunden

Zeitformat = Stunden:Minuten:Sekunden (HH:MM:SS)

Alt 1 Stunde (01:00:00) = 4,166 Stunden (04:16:66,66) Neu
Alt 1 Minute (00:01:00) = 6,944 Minuten (00:06:94,44) Neu
Alt 1 Sekunde (00:00:01) = 11,57 Sekunden (00:00:11,57) Neu

Neu 1 Stunde (01:00:00) = 14 Minuten und 24 Sekunden (00:14:24) Alt
Neu 1 Minute (00:01:00) = 8,64 Sekunden (00:00:08,64) Alt
Neu 1 Sekunde (00:00:01) = 0,0864 Sekunden (00:00:00,0864) Alt

Das analoge Ziffernblatt ist ausgerichtet nach dem Blick von einem Standort in der nördlichen Hemisphere in Richtung Süden: Im Osten (links) geht die Sonne auf, und im Westen (rechts) geht sie unter. Bei 50 (Mittag) durchquert die Sonne den Himmelsmeridian (Sonnenhöchststand). Es ist für Uhren in der südlichen Hemisphere möglich das Ziffernblatt vertikal zu spiegeln und die Drehrichtung der Zeiger umzukehren.
Ein anderer Vergleich ist der einer Bergbesteigung. Von unten wird die Besteigung begonnen und in der Hälfte ist der Gipfel erreicht — Bergfest — Halbzeit — Brotzeit — Mittag. Von da an geht es bergab.

00 = Mitternacht (Tages-Beginn) / Volle Stunde (Stunden-Beginn)
25 = Morgens (Viertel Tag) / Viertel Stunde
50 = Mittag (Halber Tag) / Halbe Stunde
75 = Abends (Dreiviertel Tag) / Dreiviertel Stunde
00 = Mitternacht (Tages-Ende) / Volle Stunde (Stunden-Ende)

Die Dezimal-Uhr (digital & analog) ist nach Mitteleuropäischer Zeit (UTC+01) gestellt.

Dezimal-Uhr
00
25
50
75

Benutzung auf eigenes Risiko.

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Dezimal-Kalender

Aktuelles Datum im Dezimal-Kalender:
Tag:
Woche:
Jahr:

Datum nach gregorianischem Kalender:

Eine mögliche Darstellung eines Dezimal-Datums nach ISO 8601 / DIN 5008 ist Jahr-Woche-Tag.

Aus dem letzten Datumsformat ergibt sich sehr einfach der Tag im Jahr, da die Zahlen von Woche und Tag die Zahl vom Tag im Jahr ergeben.


Der Dezimal-Kalender beginnt mit dem 23. Dezember 1999 nach gregorianischem Kalender.

Das Dezimal-Jahr beginnt jedes Jahr direkt nach der Wintersonnenwende. Es beginnt mit dem Sonnenjahr und endet mit dem Sonnenjahr, womit ein natürlicher Rhythmus gegeben ist. Hingegen werden die bisherigen "Monate" (abgeleitetes Wort von "Mond"), die ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten sind — als die Menschen wortwörtlich noch nach dem Mond lebten — im Dezimal-Kalender nicht verwendet. Das Wort "Woche" stammt lediglich von "Wechsel". Innerhalb welchen Zeitraums ein Wechsel stattfinden soll kann beliebig festgelegt werden.

In vielen Berufen ist die 5-Tage Arbeitswoche keine Realität. Eine 7-Tage bis 10-Tage Arbeitswoche ist Standard. Im Dezimal-Kalender gibt es im Vergleich zum gregorianischen Kalender ähnlich viele Wochenarbeitstage und Wochenendtage.

Dezimal-Kalender: 109 Wochenend-Tage. (ohne zusätzliche gesetzliche Feiertage)
Gregorian-Kalender: 104 Wochenend-Tage. (ohne zusätzliche gesetzliche Feiertage)

Dezimal-Kalender: 256 Wochen-Arbeitstage. (ohne zusätzliche gesetzliche Feiertage)
Gregorian-Kalender: 261 Wochen-Arbeitstage. (ohne zusätzliche gesetzliche Feiertage)

Die leicht erhöhte Anzahl an Wochenendtagen wird gegenüber der leicht geringeren Anzahl an Wochen-Arbeitstagen insoweit ausgeglichen, als das mit dem Dezimal-Kalender mehr gesetzliche Feiertage auf die neuen Wochenendtage fallen.


Wochenende
Die Sonntage wurden in dieser Version des Dezimal-Kalenders auf den Tag 0 gelegt und sind rot markiert.
Die Wochentagsnummer von Sonntagen könnte alternativ auch auf einen Tag 10 gelegt werden — je nach belieben.

Die weiteren Wochenendtage sind orange markiert. Diese könnten Freitag und Sonnabend genannt werden, womit der Freitag seinem Namen erstmals gerecht und ein arbeitsfreier Tag wird.


Schaltjahr-Tag
Der Schaltjahr-Tag wurde auf den Anfang eines Dezimal-Jahres gelegt (0.0., wenn vorhanden dann hellblau).
Der Schaltjahrtag wird somit bereits direkt am Anfang eines Jahres gesetzt und nicht irgendwo im Kalenderjahr. Genau genommen wird er in das vorhergehende Jahr nach gregorianischem Kalender gesetzt, weil der Jahresanfang auf den 23.12. nach gregorianischem Kalender gesetzt wurde.
Alternativ könnte er auch an das Ende des vorherigen Jahres angefügt werden, passt aber so auch ganz gut, weil der erste Tag im Jahr nicht der 0.0. sein soll, sondern der 1.0. als 01. Tag im Jahr. Der Dezimal-Kalender ist dahingehend beliebig gestaltbar. Ob der Schaltjahrtag auf den 00. Tag im Schaltjahr oder auf den 366. Tag des vorhergehenden Jahres gelegt wird ist reine Geschmackssache. Beides ist möglich. Der Schaltjahrtag stört im Dezimal-Kalender weniger, weil er flexibler angelegt werden kann.
Der Schaltjahrtag kann zudem zu einem Feiertag werden.

Im römischen (Mond-)Kalender war der Monat März der erste Monat im Jahr und somit der Schaltjahrtag 29. Februar der letzte Tag im Jahr.


Weihnachten & Neujahr
Die grünen Tage vom 1.0. (1. Tag, 23.12., oder im Schaltjahr 24.12.) bis 9.0. (9. Tag, 31.12. Silvester, oder im Schaltjahr 1.1. Neujahr) werden Feiertage sein. Denn in diese Dezimal-Woche fallen die beiden Weihnachtsfeiertage und Silvester oder Neujahr, zwischen denen die meisten Leute sowieso Urlaub nehmen. Neujahr fällt im Dezimal-Kalender auf den 0.1. (10. Tag) und in einem Schaltjahr auf den 9.0. (9. Tag).

Vielleicht ergibt sich auch, dass Silvester und Neujahr auf einen anderen Tag im Dezimal-Kalender gelegt wird, wie zum Beispiel auf den letzten und ersten Tag eines Dezimal-Jahres.


Die Zahlen mit gelbem Hintergrund sind die Wochen.
Die Zahlen mit grünem Hintergrund sind die Feiertage zwischen Weihnachten und Neujahr.
Die Nuller-Tage mit rotem Hintergrund sind Feiertage (Sonntag).
Die Achter- und Neuner-Tage mit orangem Hintergrund sind arbeitsfreie Wochenend-Tage (Freitag und Sonnabend).
Die Zahlen mit hellblauem Hintergrund sind Schaltjahr-Tage.
Die Zahlen mit schwarzem Rand kennzeichnen das aktuelle Datum.

Der Dezimal-Kalender ist auf Mitteleuropäische Zeit (UTC+01) eingestellt.

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